Sonderpreis Originalität geht ins Saarland

03.05.2012

Die Gesamtsieger des Schülerwettbewerbes "ENERGIEgeladen" stehen fest. Nach der Auszeichnung der Landespreisträger ging der Wettbewerb in die zweite Runde: Die Ingenieurkammern aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt ehrten die besten Nachwuchs-Ingenieure ihrer Bundesländer am 20. April 2012 in der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

Mit Spannung erwarteten die besten Erbauerteams aus den fünf Bundesländern die Verkündung des Gesamtsiegers beim Schülerwettbewerb "ENERGIEgeladen". Rund 200 Nachwuchsingenieure waren mit ihren Familien und Freunden in der Hochschule RheinMain in Wiesbaden zu Gast.

2.676 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 205 Schulen der fünf Bundesländer beteiligten sich am diesjährigen Schülerwettbewerb "ENERGIEgeladen".

Von den 944 eingereichten Modellen erhielt aber nur ein Einziges einen Sonderpreis: das "Orchideen"-Wasserrad des Gymnasium am Schloss in Saarbrücken. Das Modell wurde von der Achtklässlerin Henrike Timm unter der Obhut ihres Lehrers Holger Blees erbaut. Die Jury befand, dass die Arbeit in besonderem Maße ingenieurmäßiges Denken und gestalterischen Anspruch dokumentiert. Besonders ist, dass das gesamte Wasserrad ohne Zuhilfenahme von Klebstoff allein mit einer speziellen Fügetechnik zusammengesetckt ist. Zur Belohnung erhielt die Gymnasiastin für ihre originelle Konstruktion neben dem Preisgeld auch Eintrittskarten für das Technikmuseum in Speyer.

 

Henrike Timm (Mitte), Gewinnerin des Sonderpreises für Originalität
(Foto: Kristina Schäfer)

Die Präsidenten der Ingenieurkammern zeigten sich von der hohen Teilnehmerzahl und der gleichzeitig hohen Qualität der Wettbewerbsarbeiten beeindruckt. In einem gemeinsamen Statement erklärten sie: "Der Erfolg zeigt uns, dass der Schülerwettbewerb ein adäquates Mittel ist, junge Leute auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern." Langfristig sei das Ziel, die Zahl der Studienanfänger in ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu erhöhen und damit dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegen zu wirken.

Auch die Politik unterstützt die Nachwuchsarbeit der Ingenieurkammern. So hat auch in diesem Jahr Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan die Schirmherrschaft über den Schülerwettbewerb übernommen.

Gesamtsieger der Kategorie I (bis 8. Klasse) wurde der Grundschüler Finn Bamberger aus dem rheinland-pfälzischen Niederbrombach mit seinem "Turbo"-Wasserrad. Gesamtsieger der Kategorie II (ab 9. Klasse) wurde die Mannschaft um Andreas Rockel der Max-Eyth-Berufsschule Alsfeld mit ihrem "Vogelsberger Wasserrad".

Neben der Bekanntgabe der insgesamt 33 Auszeichnungen, war der Wasserrad-Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Ernesto Rodriguez ein besonders Highlight, da die Schülerinnen und Schüler den Funktionstest am Beispiel zweier Wasserräder live miterleben konnten.

Die ausrichtenden Kammern wurden von den Schülerinnen und Schülern sowie der Politik aufgefordert, auch im nächsten Jahr wieder einen Wettbewerb auszuloben.

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Pressemitteilung vom 20. April 2012


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