Südwest-Kreativ-Schülerwettbewerb "Brücken verbinden 2007"
Nach den großen Erfolgen der Schülerwettbewerbe "Brücken verbinden" aus
den letzten beiden Jahren laden die Südwestingenieurkammern aus
Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, zur Teilnahme
an einem Wettbewerb unter Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen in in
den o. g. Bundesländern ein. Die Schirmherrschaft übernimmt für
Baden-Württemberg Kultusminister Helmut Rau, für Rheinland-Pfalz
Ministerin Doris Ahnen und für das Saarland Minister Jürgen Schreier.
Wieder geht es um die Gestaltung von Brücken. Diesmal allerdings nicht
mit Papier oder Balsaholz sondern mit Streichhölzern.
Aus Streichhölzern, Kleber, Schnur und Stecknadeln sollen
spielerisch-kreativ Brücken gebaut werden, die anschließend einem
Belastungstest unterzogen werden. Weitere Bewertungskriterien sind das
Eigengewicht der Brücke, die Konstruktion und Gestaltung, das Alter des
Erbauerteams sowie die Verarbeitungsqualität und Originalität.
Der Wettbewerb soll die Kreativität der angesprochenen Schülerinnen und
Schüler fördern. Wir versprechen uns davon die Entwicklung der
Bildungsinhalte unseres Schulsystems, in denen es um die Förderung von
kreativer technischer Kompetenz, aber auch um gestalterische Kooperation
geht.
Die Wettbewerbs-Arbeiten aus den einzelnen Bundesländern -
Einsendeschluss ist der 28. September 2007 bei der jeweiligen
Ingenieurkammer - werden zunächst bei der jeweiligen
Länder-Preisverleihung vorgestellt.
In den o. g. Bundesländern werden je 40 Brücken mit attraktiven
Geldpreisen prämiert. Die besten 6 Brücken je Bundesland nehmen dann an
der länderübergreifenden Ermittlung des Südwest-Gesamtsiegers teil. Die
Erbauer der Südwest-Gewinner-Brücke können sich hierbei über ein
Gesamtpreisgeld in Höhe von 750 EURO freuen.
Gerne sind die Ingenieurkammern dabei behilflich, den angesprochenen
Lehrern und Lehrerinnen Kontaktadressen von (Bau)Ingenieuren aus Ihrer
Nähe zu vermitteln, welche Ihnen und den Schülerinnen und Schülern durch
"fachmännischen" Rat wertvolle Hilfestellungen für den Bau eines solchen
"Ingenieurbauwerks" leisten können. Man findet diese Ingenieure im
Saarland über die Ingenieur-Suche oder auch, incl. der weiteren Bundesländer
Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz, auf der
Südwest-Ingeniurkammern-Website.
Weitere Informationen
Auslobung
Die Ingenieurkammern der Länder Baden-Württemberg, Hessen,
Rheinland-Pfalz und Saarland (Südwest-Ingenieurkammern) loben zum ersten
Mal gemeinsam den Schülerwettbewerb "Brücken verbinden 2007" aus.
Teilnahmeberechtigt sind interessierte Klassen der Realschulen,
Gymnasien und technischen Berufsschulen der angesprochenen Bundesländer
sowie die Interessierten darüber hinaus.
Brücken üben eine Faszination auf uns Menschen aus, Staunen und Respekt.
Sie verbinden Ufer, sie überqueren Hindernisse. Begabte Ingenieurinnen
und Ingenieure gestalteten und konstruierten weltweit riesige Eisenbahn-
und Autobahnbrücken sowie Stege für Radfahrer und Fußgänger.
Beim diesjährigen Wettbewerb, geht es darum, spielerisch kreativ mit
Streichhölzern, Kleber, Schnur und Stecknadel Brücken zu bauen. Ideen
liefern auch die unzähligen Brücken, wie sie im Internet zu finden sind,
zum Beispiel unter:
So funktioniert der Wettbewerb
Die Schulklassen besorgen sich die "Baumaterialien" selbst. Die
Baumaterialien sind ausschließlich Streichhölzer, Kleber, Schnur und
Stecknadeln. Aus den Streichhölzern können Stützen, Balken und die
Fahrbahn erstellt werden. Mit der Schnur können Verbindungen,
Aufhängungen, Abspannungen und Verstärkungen geschaffen werden. Die
Stecknadeln oder der Kleber können ebenfalls für Verbindungen oder
Befestigungen genutzt werden. Als Hilfsmittel kann eine
Arbeitsunterlage, nach unten stehender Skizze, verwendet werden. Die
Brücke darf die Grundfläche einer solchen Arbeitsunterlage nicht
überschreiten. Teile der Brücke können mit Hilfe der Stecknadeln auf der
Arbeitsunterlage "verankert" werden. Weitere Hilfsmittel sind nicht
erlaubt. Die Arbeitsunterlage braucht nicht mit abgegeben zu werden. Es
können Arbeitsgruppen gebildet werden.
Wettbewerbsvorgaben
Die Brücke soll ein 60cm breites "Tal" überqueren. Bei der Konstruktion
des Tragwerks und der Fahrbahn ist die Durchführbarkeit eines
Belastungstests zu berücksichtigen. Die fertige Brücke muss ein Gewicht
von mindestens 1 kg - an jeder Stelle, der mindestens 6 cm breiten
Fahrbahn - tragen. Die Brücke muss eigenständig stehen bleiben (ohne
Gewicht).
Weitere Bewertungskriterien sind:
- Einhaltung Abmessungsvorgaben (siehe Skizze unten)
- Eigengewicht
- Gestaltung/Konstruktion
- Alter/Klassenstufe
- Verarbeitungsqualität
- Originalität
Wettbewerbsabgabe
Die Brücken müssen bis zum 28. September 2007 mit einer kurzen
Beschreibung, einem Bild der Brücke und des Erbauerteams, mit Name und
Anschrift der Schule sowie des betreuenden Lehrers und dem ausgefüllten
Formular bei der jeweiligen Länderingenieurkammer (Adressen siehe unten)
abgegeben werden.
Arbeitsmaterialien
- Streichhölzer
- Schnur
- Stecknadeln
- Klebemittel
Skizze Arbeitsunterlage / Abmessungen [mm]

Prämierung der Brücken und Preisverleihungen
Auf Landesebene werden zunächst die jeweils besten Brücken ermittelt.
Hier werden insgesamt jeweils 40 Preise bei der Länder-Preisverleihung
im Herbst 2007 (über Ort und Datum der Preisverleihung informiert die
jeweilige Ingenieurkammer) vergeben. Die jeweils besten 6
Wettbewerbsarbeiten nehmen dann an der länderübergreifenden Ermittlung
des Südwestgesamtsiegers teil. Auf Landesebene ist der erste Preis mit
250 € dotiert, 5 Preise mit 100 €, 4 Preise mit 75 €, 10 Preise mit 50 €
und 20 Preise mit 25 €.
Bei der Südwest-Preisverleihung (voraussichtlich Ende 2007 / Anfang
2008) werden dann weitere 2.725 € Preisgeld an die Erbauer(teams) der
besten 24 Wettbewerbsarbeiten verteilt. Der länderübergreifende Sieger
kann somit ein Gesamtpreisgeld von 750 € gewinnen.
Die Preisträger werden über den Ansprechpartner per E-Mail Informiert.
Veranstalter
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