Elektronische Vergabe und Rechnungsstellung

17. Dez 2019

Fristen für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen sowie für die Stellung elektronischer Rechnungen bei öffentlichen Aufträgen

Schon seit dem 18. April 2016 müssen öffentliche Auftraggeber und Unternehmen im Oberschwellenbereich grundsätzlich elektronische Mittel zur Kommunikation nutzen (vgl. § 97 Abs. 5 GWB, § 9 Abs. 1 VgV). Mit der elektronischen Beschaffung (E-Vergabe) können Vergabeverfahren vollständig über das Internet und spezielle Vergabeplattformen abgewickelt werden. In 2020 treten weitere Pflichten zur elektronischen Kommunikation auch für Vergaben im Unterschwellenbereich sowie zur Rechnungsstellung hinzu.

Spätestens ab dem 01. Januar 2020 müssen Angebote und Teilnahmeanträge bei Beschaffungen des Bundes auch im Unterschwellenbereich zwingend mithilfe elektronischer Mittel eingereicht werden.

Ab dem 27. November 2020 müssen Rechnungen für alle öffentlichen Aufträge von Bund und Ländern zwingend elektronisch ausgestellt und übermittelt werden. 

Die Bundesingenieurkammer hat mit beigefügter Information einen Überblick über die Änderungen im Bereich der elektronischen Vergabe und elektronischen Rechnungsstellung erstellt. Diese können hier abgerufen werden: Fristen für die E-Vergabe öffentlicher Auftraggeber



Weiterführende Informationen:

  1.  Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat
  2.  Leitfaden Elektronische Rechnung in der öffentlichen Verwaltung
  3.  Informationen zur elektronischen Rechnung im Rahmen der Einführung der Zentralen Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE)


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